Harper Boyd Gedächtnispokal:

gestiftet von Jens und Sarah Boyd. Der US-Amerikaner, schottischer Herkunft wuchs bei seinem Onkel auf, der zusammen mit seiner Frau um 1930 herum in den USA Collies züchtete. Bis er eine militärische Laufbahn einschlug, war auch Harper Boyd mit in die Colliezucht eingebunden. Eine schwere Verwundung nach einem Flugzeugabschuß während des 2. Weltkriegs beendete seine militärische Karriere, und Harper Boyd wandte sich einer Universitätslaufbahn zu. Als Professor für Marketing Research verfolgte er bahnbrechende neue Ideen und lehrte an Northwestern und Stanford. Er bereiste fast die ganze Welt und veröffentlichte etliche Bücher. Besonders nach dem Tod seines Sohnes widmete er sich ganz seinen Studenten, war immer erreichbar für sie und richtete Stipendien im Namen seiner Mutter und seines Sohnes ein. Im Hörsaal zu stehen und zu lehren, bedeutete Erfüllung für ihn, es war sein Leben. In seinem privaten Leben begleiteten ihn und seine zwei Töchter stets Collies, später im Alter zogen Lhasa Apsos in sein Herz und Haus. Früh lehrte er seine Töchter Verantwortungsgefühl und Einfühlungsvermögen bei Mensch und Tier. Obwohl er für sich selbst die Hundezucht stets ausschloss, besass er Zeit seines Lebens ein enormes kynologisches Verständnis und grosses Interesse an den von ihm so geliebten Collies.